Trotz zweifelhafter Wetterprognosen waren in diesem Jahr fast alle angemeldeten Ballonteams angereist. Eine begrenzte Anzahl Ballonfahrer aus ganz Europa haben ein langes Wochenende in Eglofs verbracht und wurden sogar mit insgesamt vier Fahrmöglichkeiten bei erstaunlich idealen Wetterbedingungen belohnt. Zusätzlich war das "Alternativprogramm" für die Ballonteams sehr gut besucht. Zwischen ihren Fahrten am Allgäuhimmel besichtigten rund 200 Ballonfahrer die Meckatzer Brauerei, die BayWa Obstgroßhandlung, die Weinkellerei Steinhauser, das Eistobel, die Zeppelin NT Werft und die historische Eglofser Dorfführung mit Heimatpfleger Karl Stiefenhofer.
Das besondere Highlight "Ballontrekking" zog erstmalig nicht nur Wanderfreunde zu Süddeutschlands größtem Ballontreffen. Durch die bundesweite Presse über die Allgäuer "Weltneuheit", nämlich die Eroberung des Rückweges zu Fuß nach der Ballonfahrt, hatten sich schon Monate vorher mitfahrende Teilnehmer angemeldet. Viele davon waren aus ganz Deutschland angereist und erlebten somit eines der tatsächlich letzten Abenteuer dieser Welt: "Schweben und Wandern im Allgäu"
siehe Ballontrekking
Für die Festivalbesucher waren außer den Ballonstarts und den Mitfahrgelegenheiten natürlich noch weitere außergewöhnliche Höhepunkte erlebbar. So wurde am Freitagabend auf dem historischen Eglofser Dorfplatz in Begleitung des www.tandava-feuerzauber.de das frisch geborene Eglofs-Ballonbaby getauft. Unser "Baby" durfte dann am 1. Mai erstmalig unter großem Staunen des Publikums im Bauch eines großen Ballons frei schweben.
Im Bauch eines großen Ballons wurde eine weitere Premiere gefeiert. In die aufgeblähte, am Boden liegende Ballonhülle wurde ein Mini-Sattelschlepper gefahren, der dann in der Hülle seine Runden drehte. Dieser einzigartige „Sattelschlepper“ wurde eigens für diesen Tag in Eglofs mit dem Aufwand von über 1000 Arbeitsstunden gefertigt, vom TÜV abgenommen und für den Straßenverkehr zugelassen. Diese Meisterleistung, ein solches Einzelstück auf die Strasse zu bringen, war nur mit dem Engagement von mehreren, spezialisierten und vielseitigen Fachkräften aus Eglofs möglich. Es ist nichts bekannt, dass jemals ein Sattelschlepper in eine Ballonhülle fuhr und dort auch noch seine Kreise zog. Somit hat das als „schönstes Dorf Baden-Württembergs“ ausgezeichnete Eglofs eine weitere Einzigartigkeit. Erstmalig in der Geschichte des Feuerzaubers fiel das Abendprogramm des 1. Mai leider mit Regen ins Wasser.